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AHR
Die Ahr ist neben Württemberg nach wie vor das
einzige deutsche Anbaugebiet in dem mehrheitlich Rotwein angebaut
wird und zwar zu 88 Prozent. Württemberg kommt immerhin auf 70
Prozent. Aber schon in Baden sind es „nur“ 43 Prozent und in der
Pfalz 40 Prozent. Ahrburgunder ist geradezu ein Synonym für
Rotwein-Qualität aus Deutschland und ein Wein-Typus mit
charakteristischen Merkmalen, die einen hohen Wiedererkennungswert
haben. Einige Erzeuger wie Meyer-Näkel Kreuzberg, Jean Stodden,
Deutzerhof, Burggarten Nelles oder J. J. Adeneuer haben mit ihren
Weinen seit vielen Jahren diesen Wettbewerb mitgeprägt und sich
immer wieder unter den besten des Finales platzieren können. Dies
sollte auch im Jahrgang 2004 erneut der Fall sein.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Dernau Pfarrwingert Spätburgunder Auslese
trocken
Weingut Erwin Riske, Dernau
2. Platz 2004 Bad Neuenahr Sonnenberg
Spätburgunder
Weingut Meyer-Näkel, Dernau
3. Platz 2004 Bad Neuenahr
Sonnenberg Spätburgunder trocken
Weingut J.J. Adeneuer, Bad Neuenahr
4. Platz 2004 Walporzheim
Kräuterberg Spätburgunder
Weingut Meyer-Näkel, Dernau
5. Platz 2004 Bad Neueuahr
Schierferlay Spätburgunder Auslese trocken
Weingut H. J. Kreuzberg, Dernau
6. Platz 2004 Spätburgunder trocken
6205
WG Mayschoss-Altenahr, Mayschoss
7. Platz 2004 Spätburgunder „B“
Weingut Peter Kriechel, Ahrweiler
8. Platz 2004 Ahrweiler Rosenthal
Spätburgunder Grosses Gewächs
J. J. Adeneuer, Bad Neuenahr
2004 Bad Neuenahr Sonnenberg Spätburgunder Auslese Goldkapsel
Weingut Peter Kriechel, Ahrweiler
10. Platz 2004 Spätburgunder trocken 7205 N.
Pongartz
WG Mayschoss-Altenahr, Mayschoss
Mehr über die Regionalentscheidung Ahr
und den Regionalsieger bei
ZEIT online
BADEN
Baden wird auch dieses Jahr
wieder – wie in fast allen Jahren zuvor – das grösste
Teilnehmerkontingent in diesem Wettbewerb stellen. Einmal mehr wird
die Elite der badischen Rotweinerzeuger ziemlich komplett an den
Start gehen. Kein Wunder, dass keine andere Region bislang so oft
den Sieger aufs Treppchen schicken wie Baden zuletzt Ewald Kopp aus
Sinzheim beim Jahrgang 2002. Aber auch Die Weingüter Dr. Heger,
Bernhard Huber und Bercher sowie die Genossenschaften von
Sassbachwalden und Königschaffhausen konnten sich bereits in die
Siegerliste eintragen.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Jaspis Spätburgunder
„Alte Reben“
Weingut
Hanspeter Ziereisen, Efringen- Kirchen
Platz 2 2004 Spätburgunder „R“ - Alte
Reben
Weingut
Bernhard Huber, Malterdingen
Platz 3 2004 Endingen Engelsberg
Spätburgunder ***
Weingut
Knab, Endingen
Platz 4 2004 Spätburgunder AS
Weingut
Holub, Herbolzheim-Tutschfelden
Platz 5 2004 Durbach Bienengarten Spätburgunder
Spätlese trocken – Barrique –
Weingut
Andreas Männle, Durbach
Platz 6 2004 Durbach Plauelrain Spätburgunder
Spätlese trocken
Weingut
Andreas Laible, Durbach
2004 Pinot noir SD
Weingut Jacob
Duijn, Bühl
Platz 8 2004 Blauer
Spätburgunder trocken
Weingut Karl
H. Johner, Bischoffingen
Platz 9 2004 Oberrotweil Eichberg Spätburgunder
Barrique
Weingut
Freiherr von Gleichenstein, Oberrotweil
2004 Spätburgunder Selection A
Weingut Schwarzer
Adler, Oberbergen
2004 Spätburgunder Selection
WG Königschaffhausen.
Königschaffhausen
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Baden und den Regionalsieger ab dem 28. Juli bei ZEIT online
BERGSTRASSE
Offiziell ist die Hessische
Bergstrasse mit 441 Hektar das kleinste unter den deutschen
Weinbaugebieten. Aber dabei handelt es sich nur um den nördlichen
Teil dieser Region. Der südliche Teil mit ebenfalls knapp 400
Hektar mit Heidelberg gehört politisch zu Baden. Zusammengenommen
ist die Bergstrasse also mit über 700 Hektar das grösste unter den
fünf kleinen deutschen Anbaugebieten. Zugleich ist diese malerische
Hügellandschaft an den westlichen Hängen und Ausläufern des
Odenwaldes eine weitgehend unbekannte Schöne. Bekannt vor allem
für filigrane Rieslinge und kräftige Silvaner spielen die roten
Sorten hier der Menge nach eine untergeordnete Rolle, aber
qualitativ liessen in den vergangenen Jahren immer wieder auch
Rotweine aus Zwingenberg (Simon-Bürkle), Heidelberg (CLauer) und vor
allem aus Leimen (Thomas Seeger) aufhorchen.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Spätburgunder „S“
Weingut Thomas Seeger, Leimen
Platz 2 2004 Schriesheim Ritterberg
Spätburgunder Spätlese trocken – Barrique -
Winzergenossenschaft Schriesheim
Platz 3 2004 Spätburgunder „R“
Weingut Thomas Seeger, Leimen
Platz 4 2004 Heppenheim Centgericht
Spätburgunder trocken – Barrique –
Domaine Bergstrasse, Bensheim
Platz 5 2004 Zwingenberg Steingeröll
Spätburgunder trocken
Weingut Simon-Bürkle, Zwingenberg
Platz 6 2004 Spätburgunder Spätlese trocken
Weingut
Hans Winter, Heidelberg
Platz 7 2004 Heppenheim Centgericht
Spätburgunder trocken
Domäne Bergstrasse, Bensheim
Platz 8 2004 Spätburgunder Barrique
Odenwälder WG, Gross-Umstadt
Platz 9 2004 Schriesheim Ritterberg
Spätburgunder Spätlese trocken
Winzergenossenschaft Schriesheim
Platz 10 2004 Umstadt Steingerück Spätburgunder
Selection
Odenwälder WG, Gross-Umstadt
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FRANKEN / TAUBERFRANKEN
Die fränkischen Anbaugebiete entlang des Mains
gehören zu den Weisswein-Hochburgen in Deutschland Nur am
Mittelrhein, im Rheingau und an der Mosel liegt der Anteil der roten
Rebsorten noch niedriger. Wer vom Frankenwein spricht meint in
erster Linie Riesling, Silvaner und Müller-Thurgau. Vor allen die
letztgenannten beiden Sorten haben kaum irgendwo anders einen
solchen regionalspezifischen Ausdruck gefunden wir hier. Dennoch
sind es vor allem auch Rotweine, die in den vergangenen Jahren
dieses Anbaugebiet immer wieder ins Gespräch gebracht haben. Dies
lag lange Jahre an einem einzigen Erzeuger und zwar an Rudolf Fürst
in Bürgstadt. Der GM-Winzer des Jahres 2003 dominierte nicht nur die
Rotweinszene Frankens sondern zeigte mit seinen roten Spitzenweinen
als einer der ersten Winzer ausserhalb der klassischen
Rotweinhochburgen wie Ahr, Assmannshausen oder Kaiserstuhl wie man terroirbetonte
Rotwein macht. Inzwischen sind einige in seine Fussstapfen getreten,
gibt es ein breite Phalanx von Mitbewerben wie Rudolf
May, in Retzstadt oder die WG Nordheim darunter auch eine ganze
Reihe klassische Weissweinbetriebe wie
Hans Wirsching in Iphofen, der
Staatliche Hofkeller und das Bürgerspital in
Würzburg. Sie alle zeigen Jahr für Jahr immer erfolgreicher Flagge
beim Spätburgunder. Auch beim Jahrgang 2004 verspricht Franken
wieder eine mengenmässig wie qualitativ grosse Verkostungsrunde zu
werden. In diesem Jahr haben wir auch die zu Baden gehörenden Teile
Tauberfrankens in diese Verkostung integriert, da die Weine weit
eher dem fränkischen als dem badischen Charakter entsprechen.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004
Reitsteig Spätburgunder
Fürstlich Castell´sches Domänenamt
Platz 2 2004 Hunsrück Spätburgunder
„R“
Weingut Rudolf Fürst, Bürgstadt
Platz 3 2004 Reichholzheim First
Spätburgunder „R“
Weingut Konrad Schlör, Wertheim (Badisches Frankenland)
Platz 4 2004 fervor oloris
Spätburgunder Barrqiue trocken
Weingut Zur Schwane, Volkach-Fahr
Platz 5 2004 Sommerach Katzenkopf
Spätburgunder „Supremus“
Winzerkeller Sommerach,
Platz 6 2004 Centgrafenberg
Spätburgunder „R“
Weingut Rudolf Fürst, Bürgstadt
Platz 7 2004 Iphofen Kronsberg
Spätburgunder trocken „S“ - Barrique -
Weingut Hans Wirsching, Iphofen
Platz 8 204 Randersacker
Sonnenstuhl Spätburgunder Grosses Gewächs
Weingut Josef Störrlein, Randersacker
Platz 9 2004 Spätburgunder Spätlese
trocken
Weingut Horst Sauer, Escherndorf
Platz 10 2004 Centrafenberg Spätburgunder
Weingut Rudolf Fürst, Bürgstadt
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und den Regionalsieger bei
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MOSEL / SAAR / RUWER
Die Mosel mit ihren Zuflüssen Saar und Ruwer
gilt den meisten Weinfreunden heute als das deutsche Riesling
Paradies schlechthin. Das war nicht immer so und wird auch in
Zukunft möglicherweise irgendwann auch mal wieder anders sein, wenn
sich die klimatischen Bedingungen weite so ändern wie in den
zurückliegenden drei Jahrzehnten. Bis ins späte 19. Jahrhundert
hinein waren nämliche weite Teile der Mosel mit anderen, vor allem
roten Sorten bestockt. Riesling war damals die absolute Ausnahme,
galt nur in allerbesten Lagen als Erfolg versprechend. Heute
ist das genau umgekehrt. Allerdings kann man seit den 1980er Jahren
eine Rückkehr der roten Sorten beobachten - allen voran
Spätburgunder und Dornfelder. Rund 800 Hektar – etwa neun Prozent –
der Anbaufläche sind inzwischen mit roten Rebsorten bestockt.
Angesichts der hohen Nachfrage nach Rotwein in den vergangenen
Jahren haben viele Betriebe ihr Sortiment entsprechend ergänzt. Es
gibt bereits weit über 100 Betriebe, die Spätburgunder erzeugen.
Die offizielle Seite der Weinbauverbandes nennt den Spätburgunder
bereits als Nummer fünf hinter Riesling, Rivaner/Müller-Thurgau,
Elbling und Kerner. Mit Markus Molitor in Bernkastel-Wehlen hat es ein erster Mosel-Betrieb bereits in die
Spitzenliga der besten deutschen Spätburgunder geschafft. Seine
Weine konkurrieren bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich bei
diesem Wettbewerb mit den besten Rotweinen aus den
Traditionsgebieten im Rheingau, an der Ahr, in Baden und der Pfalz.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Graach Himmelreich
Spätburgunder ***
Weingut Markus Molitor, Bernkastel-Wehlen
Platz 2 2004 Brauneberg
Klostergarten Spätburgunder ***
Weingut Markus Molitor, Bernkastel-Wehlen
Platz 3 2004 Spätburgunder No. 1
Weingut Später-Veit, Piesport
2004 Oberemmel Rosenberg Spätburgunder trocken - Barrique -
Weingut Willems-Willems, Konz-Oberemmel
Platz 5 2004 Detzem Würzgarten
Spätburgunder trocken
Weingut Lorenz, Detzem
Platz 6 2004 Spätburgunder
trocken
Weingut Weingut Römerhof, Riol
Platz 7 2004 Spätburgunder trocken
Weingut Heinz Schneider, Leiwen
2004 Spätburgunder trocken
Weingut Richard Richter, Winningen
Platz 9 2004 Burgen Kirchberg
Spätburgunder trocken
Weingut Ingo Norwig, Burgen
Platz 10 2004 Oberemmel Rosenberg Spätburgunder
trocken
Weingut Willems-Willems, Konz-Oberemmel
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und den Regionalsieger bei
ZEIT online
NAHE
Das Weinbaugebiet Nahe ist eines der jüngsten
in Deutschland. Erst im Weingesetz von 1971 fand es seine heutige
Gestalt. Lange Zeit wurden die Nahe-Weine ganz einfach als
„Rheinweine“ vermarktet. Da war es schwer ein eigenes Profil zu
entwickeln. Dazu kommt, dass es im Dreieck zwischen Mosel, Rheingau
und Rheinhessen liegt und von allen Nachbarn etwas abgefärbt hat.
Entsprechend vielfältig ist die Struktur, die Zahl der Rebsorten,
die Art der Wein-Stile. Lange war die Region praktisch
ausschliesslich von Weissweinen geprägt. Der Rotweinanteil von heute
25 Prozent hat sich erst in den vergangenen fünf, sechs Jahren
aufgebaut vor allem mit der modischen Sorte Dornfelder. Der
Spätburgunder liegt zwar unter zehn Prozent, aber immer häufiger
sorgen Nahe-Winzer mit roten Burgundern für Furore so zum Beispiel
vor zwei Jahren die beiden Windesheimer Betriebe Lindenhof/Martin
Reimann und Rudolf Sinß mit ihrem bemerkenswerten 5. Platz beim
Jahrgang 2002 .
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Schweppenhausen
Schlossgarten Spätburgunder Auslese trocken
Weingut Heinrich Schmidt, Windesheim
Platz 2 2004 Münster Dautenpflänzer
Spätburgunder trocken
Weingut
Carl Adelseck, Münster-Sarmsheim
Platz 3 2004 Windesheim Rosenberg
Spätburgunder Auslese trocken
Weingut
Rudolf Sinss, Windesheim
Platz 4 2004 Spätburgunder trocken
Weingut
Klostermühle Odernheim, Odernheim
Platz 5 2004 Spätburgunder trocken
Weingut
Lindenhof, Windesheim
Platz 6 2004 Spätburgunder trocken
Weingut
Werner Marx, Windesheim
Platz 7 2004 Dorsheim Goldloch
Spätburgudner trocken
Weingut
Georg Forster, Rümmelsheim
Platz 8 2004 Spätburgunder Auslese
trocken
Weingut
Wilhelm Sitzius, Langenlonsheim
Platz 9 2004 Obermoschel Silberberg
Spätburgunder Auslese trocken
Weingut
Schmidt, Obermoschel
Platz 10 2004 Spätburgunder trocken
Weingut Bamberger, Meddersheim
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PFALZ
Dass die Pfalz heute mit fast
10.000 Hektar flächenmässig der grösste Rotweinerzeuger Deutschlands
ist, verdankt sie in erster Linie natürlich dem Dornfelder-Boom der
vergangenen Jahre. Der gute Ruf pfälzischer Rotweine baut aber auf
der dem klassischen Spätburgunder auf und auf der Tatsache, dass
sich hier bereits in den 1980er Jahren die ersten Winzer mit dem
Thema des Barriqueausbau auseinandersetzten und mit den kleinen
Fässern, dem neuen Holz zu experimentieren begannen, als die
überwiegende Mehrzahl der deutschen Erzeuger diesen französischen
Ausbaustil noch kategorisch ablehnten. Diese lange Erfahrung macht
sich heute bezahlt in Gestalt von Weinen, die auch den
internationalen vergleich nicht zu scheuen brauchen wie die
zahlreichen TOP 10 Platzierungen der vergangenen Jahre von Winzern
wie Ökonomierat Kleinmann, Müller-Catoir, Bernhart, Wilhelmshof,
Ziegler etc. belegen.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Signatur Spätburgunder Auslese
Weingut Johannes Kleinmann, Birkweiler
Platz 2 2004 Spätburgunder
Mergelweg
Weingut
Philipp Kuhn, Laumersheim
Platz 3 2004 Herxheim Himmelreich
Garten „R“
Weingut Schumacher, Herxheim
Platz 4 2004 Bissersheim Goldberg
Spätburgunder „R“
Weingut
Wageck Pfaffmann, Bissersheim
Platz 5 2004 Spätburgunder Spätlese
trocken
Weingut Gerd Bernhart, Schweigen
Platz 6 2004 Schweigen Sonnenberg
Spätburgunder „S“ trocken
Weingut Familie Gnägy, Schweigen
Platz 7 2004 Herxheim Himmelreich
Garten
Weingut Schumacher, Herxheim
Platz 8 2004 Pinot noir Maximus
Weingut Joachim Hollerith, Maikammer
Platz 9 2004 Vigne d´Alsace
Spätburgunder Spätlese trocken
Weingut Jülg, Schweigen
Platz 10 2004 Pinot noir
Thorsten Krieger, Rhodt
2004 Pinot noir ***
Weingut Siegrist, Leinsweiler
2004 Bissersheim Goldberg Spätburgunder Barrique ***
Weingut Wageck-Pfaffmann, Bissersheim
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Pfalz und den Regionalsieger bei
ZEIT online
RHEINGAU /
MITTELRHEIN
Wegen der geringen Anzahl der Rotweinbetriebe in den Region
Mittelrhein ist eigener
Regionalwettbewerb nicht möglich. Daher werden die Kandidaten aus
diesem Anbaugebieten traditionell gemeinsam mit den Rheingauer Rotweinen geprüft.
Der Rheingau erlebte nach einigen Jahren des Stillstandes und
magerer Ergebnisse in den vergangenen beiden Jahren ein
bemerkenswertes Comeback zum einen mit den hervorragenden
Platzierungen von Betrieben wie August Kesseler, Peter-Jakob Kühn,
Mohr Erben
sowie der Staatsdomäne Assmannshausen, die seit dem Jahrgang 2002
unter neuer Leitung an ihre die grosse Zeit in den 1940er und 1950er
Jahren anknüpft, zum anderen aber auch mit einem deutlich breiteren
Teilnehmerfeld. Immer mehr Winzer entdecken den Reiz und die Chancen
des Spätburgunders in dieser Region, der Klimaforscher voraussagen,
dass sie in den kommenden vier Jahrzehnten zu einer der
herausragenden Rotweinregion Europas werden könnte, eine Art
Burgund am Rhein.
Weitere Informationen über die
Anbaugebiete:
Platz 1 2004 Rüdesheim Berg Schlossberg
Spätburgunder
August Kesseler, Rüdesheim-Assmannshausen
Platz 2 2004 Assmannshausen
Höllenberg Spätburgunder Auslese trocken „Mauerwein“
Domäne
Assmannshausen, Rüdesheim-Assmanshausen
Platz 3 2004 Assmannshausen
Höllenberg Spätburgunder Spätlese trocken
Domaine Assmannshausen, Rüdesheim-Assmannshausen
Platz 4 2004
Pinot Noir „R“
Domaine Assmannshausen, Rüdesheim-Assmannshausen
Platz 5 2004 Spätburgunder
Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich-Winkel
Platz 6 Wickerer Nonnberg
Spätburgunder trocken
Weingut Joachim Flick, Flörsheim
Platz 7 2004 Cuvée Max
Weingut August Kesseler, Rüdesheim-Assmannshausen
2004 Assmanshaussen Spätburgunder Auslese trocken
Domaine Assmannshausen, Rüdesheim-Assmannshausen
Platz 9 2004 Assmanshausen
Höllenberg
August Kesseler, Rüdesheim-Assmannshausen
Platz 10 2004 Johannisberg Hölle Spätburgunder
auslese trocken
Weingut Schamari-Mühle, Johannisberg
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Rheingau/Mittelrhein
und den Regionalsieger bei
ZEIT online
RHEINHESSEN
Was den Wein betrifft, ist
Rheinhessen derzeit eine der wichtigsten und kreativsten
Talentschmieden Deutschlands. Kaum irgendwo anders regt sich so viel
Jungwinzer-Talent wie hier im weiten Hinterland des Rheinknies
zwischen Mainz und Worms. Jahr für Jahr tauchen hier neue Namen in
den Siegerlisten der diversen Wein-Wettbewerbe auf, finden Eingang
in die einschlägigen Führer. Dies gilt mehr und mehr auch für die
Rotweine aus diesem Anbaugebiet, das lange sein Profil mit
Neuzüchtungen und dem klassischen weissen Silvaner suchte.
Eigentlich kein Wunder; stand hier, nahe der Kaiserpfalz Karls des
Grossen in Ingelheim am Rhein, doch der Sage nach die deutsche Wiege
des Spätburgunders.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Höllenbrand Spätburgunder Selektion
Weingut
Michel-Pfannebecker, Flomborn
Platz 2 2004 Rotenstein
Spätburgunder Auslese trocken *** „unfiltered“
Weingut
Peth-Wetz, Bermersheim
Platz 3 2004 Spätburgunder trocken
Weingut
Julius Wasem und Söhne, Ingelheim
Platz 4 2004 Mörstadt Nonngarten
Spätburgunder trocken – Barrique –
Weingut
Milch, Monsheim
Platz 5 2004 Dalsheim Bürgel
Spätburgunder trocken GG „Felix“
Weingut Klaus
Keller, Flörsheim-Dalsheim
Platz 6 2004 Pfeddersheim St. Georgenberg
Spätburgunder
Weingut
Burgunderhof, Worms
Platz 7 2004 Spätburgunder trocken
– Barrique – AP Nr. 1606
Weingut
Keth, Offstein
Platz 8 2004 Rotenstein
Spätburgunder Auslese trocken ***** „unfiltered“
Weingut
Peth-Wetz, Bermersheim
Platz 9 2004 Oppenheim Herrenberg
Spätburgunder Auslese trocken
Weingut Kissinger Uelversheim
Platz 10 2004 Spätburgunder trocken - Holzfass
gereift -
Weingut Milch, Monsheim
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Rheinhessen
und den Regionalsieger bei
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SAALE / SACHSEN / HARZ
Noch sind Rotweine aus der Sorte Pinot noir in
den kleinen Anbaugebieten im Norden und Osten Deutschlands
mengenmässig eher die Ausnahmeaber in den vergangenen drei Jahren
zeigten die Weine aus Sachsen, von der Saale sowie von den
Südhängen des Harz-Gebirges bereits ein erstaunliches und wachsendes
Qualitätspotenzial. Namen wie die des Harzer Weingutes Kirmann
wurden erst durch diesen Wettbewerb einem breiteren Publikum so
richtig bekannt. Die Rotweine von Schloss Proschwitz in Zadel bei
Meissen gehören inzwischen schon fast zu den Klassikern der Szene.
Im vergangenen Jahr überraschte dann das Weingut Lützkendorf aus
Bad Kösen mit einem brillanten 2003er. Wir sind gespannt wer in
diesem Jahre die Krone des Regionalsiegers erobern wird.
Knapp 1.000 Hektar Rebfläche umfassen diese
beiden kleinen Anbaugebiete heute. Der Anteil des Rotwein liegt
derzeit bei knapp 30 Prozent mit steigender Tendenz. Wobei bei
Neuanpflanzung insgesamt ein deutlicher Trend zur gesamten
Burgunderfamilie erkennbar ist. Der Anteil des Spätburgunders an der
Rebfläche schwankt je nach Region zwischen zwei und sieben Prozent.
Weitere Informationen über die beiden
Anbaugebiete:
Platz 1 2004 Kardsorf Hohe Gräte
Spätburgunder trocken
Weingut
Lützkendorf, Bad Kösen, Saale-Unstrut
Platz 2 2004 Schloss Proschwitz
Spätburgunder trocken
Schloss
Proschwitz, Zadel über Meissen, Sachsen
Platz 3 2004 Westerhausen Königstein Spätburgunder Spätlese
trocken
Harzer
Weingut Kirmann, Westerhausen am Harz, Saale-Unstrut
Platz 4 2004 Edition Meissen
Spätburgunder trocken
Schloss
Proschwitz, Zadel über Meissen, Sachsen
Platz 5 2004 Kaatschen Dachsberg
Spätburgunder im Holzfass gereift
Winzerhof
Gussek, Naumburg, Saale-Unstrut
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Regionalsieger bei
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WÜRTTEMBERG
Kaum in einem anderen deutschen Anbaugebiet war
man bis vor ganz kurzer Zeit so der Tradition verbunden, waren die
Weinfreunde und die Winzer so konservativ wie in Württemberg. Doch
seit der Jahrhundertwende haben Winzer wie Rainer Schnaitmann, Gert
Aldinger und Werner Kuhnle aber auch Genossenschaften wie Rotenberg
und die Weinmanufaktur Untertürkheim die betuliche Rotweinszene des
Ländles ganz gehörig aufgemischt so zum Beispiel mit Aufsehen
erregenden Rieslingen und Sauvignons blancs. Bei den Rotweinen
punkteten sie dagegen vor allem mit Pinot noir. Man kann heute
durchaus von einem kleinen roten Burgunderwunder im Trollinger- und
Lembergerland sprechen.
Weitere Informationen über das
Anbaugebiet:
Platz 1 2004 Simonroth Spätburgunder „R“
Weingut Rainer Schnaitmann, Fellbach
Platz 2 2004 Schnait Burghalde
Spätburgunder Erstes Gewächs
Weingut Karl Haidle, Kernen-Stetten
Platz 3 2004 Spätburgunder trocken
*** Fass 122
Weinmanufaktur Untertürkheim. Stuttgart
Platz 4 2004 Lichtenberg Herbsacker
Spätburgunder Spätlese trocken
Weingut J. Ellwanger, Winterbach
Platz 5 2004 Spätburgunder trocken
– Barrique –
Weingut Kuhnle, Weinstadt-Strümpelbach
Platz 6 2004 Spätburgunder trocken
Weingut
Zimmerle, Korb
Platz 7 2004 Blauer Spätburgunder trocken
Weingut
Kistenmacher-Hengerer, Heilbronn
Platz 8 2004 Fellbach Lämmler
Spätburgunder trocken „Edition P“
Fellbacher Weingärtner, Fellbach
Platz 9 2004 Fellbach Goldberg
Spätburgunder „Drei Trauben“
Weingut Heid, Fellbach
Platz 10 2004 Spätburgunder trocken ***
Weinmanufaktur Untertürkheim, Stuttgart
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Regionalsieger bei
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