|
Die Weinhandelsgruppe Hawesko hat heute ihren Bericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2008 vorgelegt und die Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Im
Berichtszeitraum 1. Juli bis 30. September 2008 konnte der Konzern mit 70,1 Millionen Euro vor Umsatzsteuer seinen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahresquartals (70,7 Mio. Euro) halten.
Trotz der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage der Branche bestätigte der Hawesko-Vorstand die operativen Ziele für das Gesamtjahr 2008: eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen und eine EBIT-Zunahme im deutlich zweistelligen Prozentbereich (2007: Umsatz 334 Mio. Euro, EBIT 18,3 Mio. Euro). Dabei setzt er einen moderaten bis normalen Verlauf des vorweihnachtlichen Jahresendgeschäfts voraus.
Im dritten Quartall war der Umsatz des Facheinzelhandels Jacques’ Wein-Depot um vier Prozent (flächenbereinigt: 2 %) gestiegen. Das Großhandelssegment erzielte den gleichen Umsatz wie im Vorjahresquartal, während der Versandhandel bei den Erlösen einen Rückgang von neun Prozent verzeichnete. Letzterer ist auf eine Optimierung der Werbekette im Sommer zurückzuführen. Das operative Konzernergebnis (EBIT) konnte im Berichtsquartal auf 2,8 Millionen Euro (Vorjahr: gut 1,6 Mio. Euro) gesteigert werden. Ursächlich für die Ergebnisverbesserung im Quartal waren die gute Ertragslage im Segment Facheinzelhandel und der Turnaround beim Versandhandels-EBIT.
Im Neun-Monats-Zeitraum (Januar bis September 2008) verzeichnete der Hawesko-Konzern einen Umsatzzuwachs von fünf Prozent auf 227,5 Millionen Euro. (Vorjahreszeitraum: 217,1 Mio. Euro). Der Gesamtweinmarkt ist Expertenschätzungen zufolge im gleichen Zeitraum nur geringfügig gewachsen. Somit hat der Hawesko-Konzern wiederum besser als der Markt abgeschnitten und Marktanteile hinzugewonnen. Das operative Ergebnis der Hawesko Holding AG belief sich für das Dreivierteljahr auf zwölf Millionen Euro. (Vorjahresperiode: 5,1 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen erreichte € 6,1 Mio. (Vorjahr: € –1,0 Mio., inklusive eines
einmaligen Steueraufwands).
nach oben |
zurück
|